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Die neue Shopping Welt: eine Omni-Channel Customer Journey mittels RFID

Omni-Channel Customer Journey via RFID

Die Shopping Welt ändert sich rasant. Die Kunden von heute springen zwischen den Kanälen und erwarten dabei, dass ihnen ein nahtloses Erlebnis geboten wird. Sie haben einen hohen Informationsbedarf, suchen nach Inspiration und erwarten gezielte Produktempfehlungen und Verlässlichkeit über die angezeigte Verfügbarkeit der Ware. Eine entscheidende Technologie die all das ermöglicht: RFID.

Wie könnte heutzutage eine Customer Journey dank der vielfältigen Möglichkeiten von RFID aussehen? Begleiten wir dazu Lena, eine modebewusste und anspruchsvolle Kundin, auf ihrem Weg zum Traum-Outfit.

Lena’s Shopping Tour beginnt bereits bei ihr zu Hause. Bei ihrer Online-Recherche hat sie einige traumhafte Kleidungsstücke entdeckt, über die sie bereits Informationen gesammelt hat – zum Beispiel, in welchem Geschäft in ihrer Nähe sie diese finden kann. Daher öffnet sie die App des Geschäfts und legt diese Kleidungsstücke dort auf ihre Wunschliste.

Da die Bestandsdatenhaltung des Händlers RFID-gestützt erfolgt, spiegeln die Informationen im Web die tatsächliche Warenverfügbarkeit in der Filiale wider. Lena kennt den Store bereits von früheren Einkäufen: Dort gibt es nicht nur ihre Lieblingsstücke samt passenden Accessoires, sondern auch faszinierende Warenpräsentationen sowie ausführliche Produktinformationen, die – für Lena unsichtbar – durch RFID getriggert werden. Grund genug für Lena, sich auf den Weg dorthin zu machen.

Beim Betreten des Stores wird Lena wie von ihr gewünscht über ihr Smartphone automatisch – via WiFi-Technologie – erkannt und wird daraufhin sofort persönlich von ihrer Lieblingsverkäuferin begrüßt. Die Verkäuferin hat bereits die Wunschliste aus Lena’s Kunden-App erhalten und schon alle Produkte für Lena bereitgelegt. Dass Lena bei ihrem letzten Besuch hier einen senffarbenen Mantel gekauft hat, kann die Verkäuferin auf ihrem Tablet sehen, und präsentiert ihrer Kundin gleich die dazu passenden, frisch eingetroffenen Accessoires.

Da Lena eine Stammkundin des Stores ist, wird sie in einen abgetrennten VIP-Bereich geführt, wo ihr die neuesten Kollektionen sowie attraktive Kombinationsmöglichkeiten präsentiert werden. Neben den Produkten, die sich Lena im Geschäft ausgesucht hat, liegen auch bereits die Artikel von Lenas Wunschliste in der Umkleidekabine.

Lena wählt ein Kleid aus, probiert es an und schaut sich danach im Store nach Artikeln um, die sich gut damit kombinieren lassen. Als sie an einem Intelligent Mirror vorbeigeht, erkennt dieser das Kleid per RFID. Auf dem Spiegel erscheinen Catwalk-Videos von Fashion-Shows, bei denen genau dieses Kleid präsentiert wird.

Über Einblendungen auf dem Spiegel erfährt Lena, dass es dieses Kleid auch noch in anderen Farben gibt. Dank des interaktiven Spiegels kann sie sich zudem von unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten inspirieren lassen und erhält einen Hinweis, wo sich die vorgeschlagenen Artikel im Store befinden. Diese Informationen würde sie übrigens auch einige Meter weiter am Infoterminal bekommen können. All das sind viele gute Gründe für Lena, immer wieder gern hier vorbeizuschauen.

Lena hat ein weiteres tolles Kleid gefunden und betritt damit die Umkleidekabine. Auch dessen RFID-Etikett wird identifiziert: Die Lichtstimmung in der Umkleidekabine verändert sich und auf dem Spiegel erscheint ein Film einer festlichen Gala. So kann sie sich bildlich vorstellen, was für eine perfekte Figur sie mit diesem Kleid in einer so eleganten Umgebung machen würde.

Zusätzlich werden ihr auf dem Screen Schuhe und Accessoires präsentiert, die ihr Outfit perfekt ergänzen würden. Dabei kann Lena die Kriterien definieren, die die gesuchten Artikel erfüllen müssen – zum Beispiel bestimmte Trageanlässe oder unterschiedliche Styles. Darüber hinaus kann sie sich anschauen, wie verschiedene Celebrities diese Outfits bereits kombiniert haben.

Ein präsentierter Seidenschal gefällt Lena besonders gut; sie würde ihn gern dazu anprobieren. Sie muss die Umkleidekabine gar nicht verlassen, um den Schal im Store zu suchen, denn er wird direkt auf ihr Spiegelbild projiziert und passt sich perfekt ihren Formen und Bewegungen an.

Neben dem Schal interessiert sich Lena für eine gelbe Tasche und prüft ihre Verfügbarkeit. Leider ist der Artikel schon ausverkauft. Kein Problem: Lena bestellt die Tasche noch in der Umkleide über das interaktive Display im Online-Shop.

Fehlt nur noch das passende Paar Schuhe zum neuen Outfit. Auch hier wird Lena schnell fündig. Da auf der Verkaufsfläche jeder Style nur in einer Größe präsentiert wird, wählt sie ihr Wunschmodell aus und trägt es zum Schuh-Ausgabepunkt. Nach Registrierung mit der Smarthone-App über NFC werden die Schuhe in der richtigen Größe automatisch am Ausgabefach bereitgestellt. Lena probiert die Schuhe an, sie passen perfekt – ihr neues Outfit ist komplett. Lena ist begeistert und schickt ein Foto ihres virtuellen Spiegelbildes über Facebook an ihre beste Freundin.

Wie immer bezahlt Lena auch heute bei ihrer Lieblingsverkäuferin direkt an der Umkleidekabine. Diese legt die Ware in eine Tüte und registriert den Einkauf mit ihrem mobilen Datenerfassungsgerät: Lena hält einfach ihr Smartphone davor, bis die Bezahlung abgeschlossen ist. Der Bon wird ihr per E-Mail übermittelt.

Für heute ist Lena’s Customer Journey zwar beendet, aber dank der vielfältigen RFID-Funktionalitäten nimmt sie nicht nur ihr individuelles Traum-Outfit, sondern auch die Erinnerung an ein einzigartiges Einkaufserlebnis mit nach Hause. Und genau deswegen wird sie auch ihre nächste Shopping Tour wieder in diese Filiale führen.

Na, wäre das nicht auch etwas für Sie?

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